Meine Mode: Sommer Oxfords – Ausgeschnitten

Dieser Sommer war erstaunlich; mit Sicherheit voller Erinnerungen, die ich für immer schätzen werde.

Dinge die ich tat, wunderbare Seelen denen ich begegnet bin, Ideen die ich entwickelt und persönliches Wachstum das ich erreicht habe – und jeden Tag entdecke und redefiniere ich, wer ich bin und woran ich glaube.

Obwohl dies ein Modeartikel ist, habe ich euch die meisten Tips, wie man Rosatöne trägt, schon gegeben. Und meine Ansichten bleiben die gleichen. Seht dies als eine Ergänzung zum La Vie En Rose post an, den ihr hier lesen könnt, wenn ihr wissen möchtet, welche Farben am besten zu Rose passen und wie man es mit Untertönen kombiniert.

Das Outfit an diesem Tag war völlig spontan und es war vermutlich einer der besten Tage aller Sommer, die ich erlebt habe. Darum habe ich entschieden, dies hier zu teilen.

Soviel zu meinem Zwang, jeden Artikel vorauszuplanen…

Die Schuhe sind neu und ich trage sie, seit sie angekommen sind. Sie sind so bequem und luftig. Ich liebe Derbies und Oxfords, denn sie sind schick und passen zu meinem persönlichen Stil. Ich kann ehrlich nicht entscheiden, ob es Derbies oder Oxfords sind, da die Regel, die die beiden unterscheidet, bei diesem Schuh nicht anwendbar ist.

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Es sind vermutlich Derbies, aber da das Wort Oxfords bekannter ist, sind es jetzt Oxfords. Sie sind an Zehen und Ferse geschlossen, aber am Spann und der Schnürung ausgeschnitten. Somit verursachen sie keinen unangenehmen Hitzestau.

Ich trage nur geschlossene Schuhe aus einfachen Gründen: Leute treten an und auf meine Zehen und das tut weh; zumindest tun sie es nicht absichtlich – hoffe ich. Ich mag das natürlich auch auf meienen Schuhen nicht, aber lieber Schuhe als Zehen, stimmts?

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Ausgeschnittene Oxfords sind perfekt für den Sommer; atmungsaktiv und schick.

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Ich bin nicht in einer grünen Umgebung aufgewachsen und hatte immer eine Insektenphobie, wenn ich in eine solche kam. Ehrlich gesagt haben mich alle fliegenden Dinger verrückt gemacht, besonders die großen brummenden – wenn ich nachdenke, bin ich noch nicht darüber hinweg.

Egal, weiter…

Mein Mann liebt es, in den Garten zu gehen; er ist mit allen Dingen in einem Garten aufgewachsen (z.B. Spinnen, brummende Insekten und allerlei fliegendes „Zeug“). Anfang des Jahres sind wir in eine Wohnung gezogen, hinter der ein Garten ist. Immer hat er mich gefragt, ob ich meinen Schwiegervater besuchen gehen, in den Park oder nur runter in den Garten gehen wollte, ich erschauderte bei dem Gedanken. Aber ich bin aus drei Gründen mitgegangen: 1. weil ich ihn liebe; 2. weil ich Fotos für den Blog machen wollte und 3. weil man sagt, es ist gut in der Natur zu sein. Pfff ich hab solche Leute nie verstanden…

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Bis zu diesem Tag.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passiert ist, nur dass es passiert ist. Ich hatte keine Angst mehr; und ich habe mich wie ein kleines Kind gefühlt, als ich um Bäume Sträucher und INSEKTEN gerollt bin! Und ich erinnere mich nicht, je ohne Grund so glücklich, bewusst und ausgerichtet mit der Gegenwart gewesen zu sein.

Ich war nicht besorgt, dass etwas zu mir fliegen und landen würde – etwas kleines zumindest, oder dass die Beeren vor dem Essen nicht gewaschen waren – sie waren frisch gepflückt und bestimmt trotzdem sauberer als Supermaktbeeren. Aber für einen Reinlichkeitsnarren wie mich war dies ein Sieg!

Ich war einfach überglücklich.

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Manchmal ist die beste Art, sich seinen Ängsten zu stellen, sich keinen FEUCHTEN KEHRICHT um sie zu kümmern! Ich werdet merken, wie sich eure Sichtweise wie magisch verändert.

Ich weiß nicht mehr, wie viele Kohlweißlinge ich an diesem Tag gesehen habe; und ein Eichhörnchen – JA, EIN ROTES WINZIGES EICHHÖRNCHEN – ist weniger als einen Meter an mir vorbeigehüpft, IM GARTEN MEINES SCHWIEGERVATERS! Ich habe Beeren direkt vom Strauch gegessen; und die Insekten haben mich nicht verrückt gemacht. Ich habe sogar mit einem posiert:

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kleiner Freund

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Die unter euch, die keine solche Phobie haben, denken vermutlich, dass ich überreagiere; aber das ist die Sache mit Phobien – sie sind irrational. Und wer sich angesprochen fühlt, wird wahrscheinlich verstehen, wie groß und befreiend dies für mich war.

Ich habe wahres Glück in den einfachsten Dingen im Leben gefunden und ich kann den nächsten Sommer kaum erwarten.

Leb wohl, Sommer! Machs gut, alte Lina.

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P.S.: Ich hoffe ihr lest den anderen Post, in dem ich mehr Modetips beschrieben habe, er gefällt euch bestimmt. Dieser war eine Sammlung von Fotos, die ich gemacht habe und war kein geplanter Post. Aber ich habe genossen, wie das Outfit aussah. Das erste Foto ist übrigens aus meinem nächsten geplanten Meine Mode Artikel, falls ihr es bemerkt. *jetzt bemerkt ihr es sowieso*

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